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Das Beziehungskapital

Der Aufbau tiefer Beziehungen zu einer großen Zahl von Partnern ist schwierig. Aus diesem Grund muss ein Unternehmen zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Breite und Tiefe von Partnerschaften finden – zwischen dem Versuch, möglichst viele Partner zu erreichen und der Vertiefung der Zusammenarbeit mit einer begrenzten Anzahl von Partnern.

Strategische Beziehungen mit wichtigen Partnern

Im Zuge seiner Entwicklung hat das Unternehmen ein Netzwerk-Management-Modell geschaffen, in dem jedes Glied der Produktionskette die höchsten auf dem Markt verfügbaren Kompetenzen nutzt.

Die „Make it or buy it”-Logik ist eine  Konstante in der Unternehmensentwicklung. Die operativen Strukturen/Einheiten des Unternehmens sind vernetzt mit Unterlieferanten und mit den Beratern und bilden so ein komplexes organisatorisches System mit Zugang zu einer größeren Ressourcen- und Kompetenzenvielfalt, die sonst – für sich und isoliert – nicht schnell genug aufgebaut worden wäre  für die „Time  to Market”, die von den größten Konkurrenten in der  Finanzwelt vorgegeben wird.

MIFL hat solide Beziehungen zu  einer Reihe geeigneter Partner entwickelt, die es  dem Unternehmen ermöglichen, Zugriff auf eine größere Ressourcenbreite auf den Finanzmärkten zu nehmen. Das Unternehmen hat mit diesem Outsourcing-Netz ein komplexes System entwickelt, das bestimmte Regeln und Verfahren beinhaltet, welche die Beziehung fördern und es MIFL ermöglicht, die Qualität der erbrachten Dienstleistungen laufend zu überwachen.

Der Produktentwicklungsprozess

MIFL hat ein einzigartiges Konzept zur  Zusammenarbeit mit seinen Partnern beim Schutz der Vertraulichkeit des intellektuellen Eigentums von Mediolanum in Bezug auf neue Produkte entwickelt. Außerdem hat es  bestimmte allgemeine Richtlinien eingeführt, die den wechselseitigen Austausch von Ideen und technischem Know-how regeln, der im Zuge des Research- und Development- Verfahrens notwendig ist. Ziel des Unternehmens ist dabei, das intellektuelle Eigentum (Intellectual Property oder IP) und das technische Know-how von MIFL zu erhalten, sowohl während als auch nach der Research-Zusammenarbeit, und ungeachtet dessen, ob ein Produkt erfolgreich entwickelt wurde.

Eine solche Vertraulichkeitsvereinbarung, die die innovative Komponente des Produkt- entwicklungsprozesses schützt, ist insbesondere in der Technologiebranche verbreitet, könnte aber in der Finanzwelt der Vermögensverwaltung durchaus als innovativ betrachtet werden.